Ich komme vom Zug und gehe zum Busbahnhof. Die Sonne geht unter. Die Schatten werden länger.
Ich warte.
Er kommt aus der Tür des Seniorenheims. Hinkend überquert er die Straße, gestützt auf einen braunen, geschwungenen Wanderstock.
Er setzt sich auf die Wartebank und streicht sich über sein schütteres weißes Haar. Eine Hand ruht auf dem Gehstock, der mit seinen Wanderplaketten von früheren Zeiten erzählt, von vielen Orten in den Bergen.
Heute geht der alte Mann nur noch zum Arzt um die Ecke.
An der Haltestelle sitzt er gern und schaut den Bussen und Zügen zu, wie sie in die Ferne fahren.
Er fragt die Reisenden, wohin es geht. Dann nickt er und wünscht ihnen einen schönen Abend.
Ich steige in den Bus und fahre weiter.
Mit der Zeit werden die Wege immer kürzer.