Ich gehe durch die Ausstellungsräume der Fondation Beyeler. Viele Besucher drängeln sich im Eingangsbereich. Die Luft steht.
Groß an der Wand: Cezanne.
Ich muss zweimal hinsehen, um zu verstehen, was mich irritiert.
Ohne Akzent.
So wie er in seinen Briefen selbst unterschrieb.
Ich sehe im Vorbeigehen seinem Selbstbildnis in die Augen, schaue den Kartenspielern über die Schulter, sehe den Totenkopf neben der Kerze.
Ich gehe weiter.
Ein Raum voller Badender, in ganz verschiedenen Variationen.
Nackte Körper unter Bäumen, im Wasser, im Licht. Alles selbstverständlich.
Die Menge im Museum verläuft sich. Manche nehmen auf den Bänken Platz, andere schauen durch die bodenlangen Fenster hinaus in den Garten zum Seerosenteich.
Sanftes Licht strömt durch das Glas. Das grün-blaue Wasser des Gartenteiches gleitet in den Raum hinein.
Stimmen murmeln wie Wasserläufe.
Kinder lachen.
Kinderzehen stehen im kalten Wasser,
rutschen über glitschige Steine,
Wasser spritzt,
der Kopf taucht unter in das kalte Nass.
Langsam gehe ich weiter.
Manches braucht keine besondere Betonung, es wirkt von selbst.