NEMO 1934

„Mein Sohn Everett war dort. Er hat uns mit ‚Nemo‘ ein Zeichen hinterlassen,“ schreibt die Mutter an den Polizeibeamten.

Ich klettere über die roten Felsen und blicke mich um.
Der Horizont flirrt in der Hitze.
Ich setze einen Schritt, rutsche ab, fange mich.
Vorsichtig gehe ich weiter.

Ich suche lange, bis ich das Zeichen finde. Unten an der Wand, in den Stein geritzt steht NEMO 1934.

Ich blicke mich um.
Heute liegt hier ein See. Früher gab es nur Stein und Wüste.
Das Wasser hat alle Spuren verschluckt.

In der flirrenden Luft sehe ich im Wasser einen jungen Mann mit einem Schlapphut. Er zieht zwei Esel hinter sich her in die Wildnis.

Dann verschwindet das Bild.


Ich gehe den Weg zurück.


Der Name bleibt.